| Bestätigungs-E-Mail erneut senden |
Spiele
Neu hier?
Nutzungsbedingungen
Hilfe
Suche
Mitglieder
Kalender
|
| Seiten: (7) [1] 2 3 ... Letzte » ( Zum ersten neuen Beitrag ) | ![]() ![]() ![]() |
Gedichte zum Schmunzeln
josi ![]() |
Geschrieben am: 21.05.2006 - 11:41:58
|
|
Gülden geht die Sonne auf, Federwölkchen fliegen. Frisch gebumst steht Mutter auf. Vater bleibt noch liegen. -------------------- Du kannst die Fackel der Wahrheit nicht durch ein Gedränge tragen,
ohne jemanden den Bart zu versengen!! |
|
|
|
|
... pong ![]() |
Geschrieben am: 21.05.2006 - 11:51:16
|
||
|
|||
|
|
|||
jenser ![]() |
Geschrieben am: 21.05.2006 - 11:56:33
|
||
-------------------- Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung
gegangen sind, wirklich arm ist nur, der nie gerträumt hat. - Marie von Ebner-Eschenbach - |
|||
|
|
|||
Göga von felixmama ![]() |
Geschrieben am: 21.05.2006 - 16:43:00
|
|
Der stecher sprach,leg Dich hin und spreitz die Beine, alles andere kommt von ganz alleine.
-------------------- Trinke nie zuviel, den die letzte Flasche, die drauf geht, könntest du selbst sein.
|
|
|
|
|
Sophie-Charlotte ![]() |
|
|
Dunkel war´s
Dunkel war´s, der Mond schien helle, schneebedeckt die grüne Flur, als eine Wagen, blitzeschnelle langsam um die Ecke fuhr. Drinnen saßen stehend Leute, schweigend im Gespräch vertieft, als ein totgeschossener Hase auf dem Sande Schlittschuh lief. Und der Wagen fuhr im Trabe rückwärts einen Berg hinauf. Droben zog ein andrer Rabe grade eine Turmuhr auf. Ringsumher herrscht tiefes Schweigen, und mit fürchterlichem Krach spielten in des Grases Zweigen zwei Kamele lautlos Schach. Und zwei Fische liefen munter durch das blaue Kornfeld hin. Endlich ging die Sonne unter, und der graue Tag erschien. Lewis Caroll |
|
|
|
|
| Elisabeth |
Geschrieben am: 21.05.2006 - 18:44:04
|
|
Der Frühling
Wie wundervoll ist die Natur! Man sieht so viele Blüten, auch sieht man Schafe auf der Flur und Schäfer, die sie hüten. Ein leises Lied erklingt im Tal: der müde Wandrer singt es. Ein süßer Duft ist überall, b l o ß h i e r i m Z i m m e r s t i n k t e s! Elisabeth |
|
|
|
|
josi ![]() |
Geschrieben am: 21.05.2006 - 22:27:21
|
||
-------------------- Du kannst die Fackel der Wahrheit nicht durch ein Gedränge tragen,
ohne jemanden den Bart zu versengen!! |
|||
|
|
|||
... pong ![]() |
Geschrieben am: 22.05.2006 - 00:07:08
|
|
Ich höre Heizungsrohre knacken
und das WC war zugefroren. Vor Kälte hat ich blaue Backen und Eisgebilde an den Ohren. Da kam ich ganz von selbst dahinter. Jetzt ist Winter! Fundstück aus dem www. |
|
|
|
|
Sophie-Charlotte ![]() |
Geschrieben am: 22.05.2006 - 07:17:34
|
|
Fußball
Vierundvierzig Beine rasen durch die Gegend ohne Ziel, und weil sie so rasen müssen nennt man das ein Rasenspiel. Rechts und links steh´n zwei Gestelle, je ein Spieler steht davor. Hält den Ball er, ist ein Held er Hält er nicht, schreit man: „Du Tooor!“ Fußball spielt man meistens immer mit der unteren Figur. Mit dem Kopf, obwohl´s erlaubt ist, spielt man ihn ganz selten nur. Heinz Erhardt |
|
|
|
|
| schlumpf |
Geschrieben am: 27.05.2006 - 02:58:36
|
|
Ich sprach nachts: "Es werde Licht!" Aber heller wurd´ es nicht. Ich sprach: "Wasser, werde Wein!" Doch das Wasser ließ dies sein. Ich sprach: "Lahmer, du kannst gehn!" Doch der blieb auf Krücken stehn. Da ward auch dem Dümmsten klar, Daß ich nicht der Heiland war. (Robert Gernhardt) |
|
|
|
|
| schlumpf |
Geschrieben am: 27.05.2006 - 03:04:16
|
|
...ach, und noch eins (aus der alphabetischen Rubrik "Das erotische Fischgedicht / Buchstabe "R" irgendeines brandenburgischen Lokalradios, zufällig mitgekriegt im Frühling 1999):
Schon seit Wochen Bumst der Rochen Seine Frau Sogar beim Kochen. Kann er nicht mehr, Ruft sie den Zander, Und die beiden treiben´s Miteinander. Bearbeitet von schlumpf am 27.05.2006 - 03:05:19 |
|
|
|
|
| fiftyniner |
Geschrieben am: 27.05.2006 - 15:51:33
|
|
Ist zwar noch 'n büschen hin, aber.....
Der Gabentisch ist öd und leer, die Kinder starren blöd umher. Da läßt der Vater einen krachen, die Kinder fangen an zu lachen. So kann man auch mit kleinen Sachen den Kindern eine Freude machen! |
|
|
|
|
| Lion |
Geschrieben am: 27.05.2006 - 17:22:09
|
|
Ein altes Ehepaar aus Hessen
ging in ein Restaurant zum Essen. Sie setzten sich an einen Tisch. Die Speisekarte zeigte Fisch. Sie bestellten Muskateller, vom Fisch jedoch nur einen Teller. Den wollten sie gemeinsam essen, das alte Ehepaar aus Hessen. Ein andrer Gast, der Meier hieß das Paar nicht aus den Augen liess. Ihn störte, dass der Mann nur aß und sie nur auf dem Stuhle saß. Die sind arm, sagte Meier sich, das zweite Mahl spendiere ich. Als er der Frau es offerierte, sie ihn lächelnd abservierte. Sie würden sich das Mahl schon teilen. Ihr Mann, der würde sich beeilen, denn sie brauchte ganz gewiss das gemeinsame Gebiß. Karl-Heinz Fricke -------------------- Mögen täte ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut...
|
|
|
|
|
| Carlos |
|
|
In Hamburg lebten zwei Ameisen
Die wollten nach Australien reisen. Bei Altona auf der Chaussee, Da taten ihnen die Beine weh, Und da verzichteten sie weise Dann auf den letzten Teil der Reise. Joachim Ringelnatz |
|
|
|
|
kati ![]() |
Geschrieben am: 13.09.2007 - 22:28:21
|
|
Mitten in der dunkeln Nacht
Ist Wattwurm Alfons aufgewacht. Das Watt lag still, er fragte sich: "Herrjehmineh, was weckte mich?" "War es des Mondes trübes Licht? Nee, das war es sicher nicht. War es des Leuchtturmwärters Singen? Das würd' kaum bis hier draußen dringen. War es der Deich mit seinen Schafen? Nein, dabei kann ich prima schlafen. War es der Nordseekrabben Schrei? Quatsch, der wär mir einerlei. War es der Ruf des Kabeljaus? Nee, ich glaub den schließ ich aus. V'lleicht ist 'ne Scholle am Verrecken? Iwo, das würd' mich niemals wecken. Dann war es obendrein der Butt? Der macht den Schlaf mir nicht kaputt. So keift der Aal des Nachts durch Watt? Ach was, den überhör ich glatt. Oder der Hummer, der oft stöhnt? Nein, daran hab ich mich gewöhnt. Es war nicht Dorsch, auch Flunder nicht, Und ich bin müde im Gesicht, Drum wird's wohl Liebeskummer sein!", Dacht' sich der Wattwurm...und schlief ein. (unbekannt) -------------------- "Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied
wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen" (Mark Twain) ![]() |
|
|
|
|
kati ![]() |
Geschrieben am: 13.09.2007 - 22:33:19
|
|
Das Altern des Mannes
Vorne grau und hinten kahl, Ach, die Jugend war einmal. Aber was nutzt denn das Gewimmer, Es kommt ja noch viel schlimmer: Haare wachsen aus den Ohren, Der Geruchsinn geht verloren Und du hast damit zu kämpfen, Den Nasensaft zu dämpfen, Der sich an der Spitze sammelt Und als Tropfen runterbammelt. Flach und schmal liegt die Pupille Trotz der scharf geschliff'nen Brille. Deine Zähne werden lose, Denn du hast Paradentose. Schmerzhaft, wie sie einst gekommen Werden sie jetzt dir genommen. Und das künstliche Gebiss Ist sehr oft ein Hindernis. Im Profile wirst du kläglich, Denn der Bauchumfang wächst täglich, Und der kleine Nabelfleck Liegt ganz tief und ist voll Dreck. Weiter südlich von dem Nabel Bist du auch nicht mehr passabel. Unten wird der Bauch schon faltig, Der Urin wird zuckerhaltig. Der Popo, einst prall und rund Leidet stark an Muskelschwund. Selbst des Mastdarms welke Falten Können kaum den Stuhlgang halten. Wenn dir mal ein Wind entfleucht, wird dir meist das Hemde feucht. Mächtig stören deinen Frieden Walnussgroße Hämorrhoiden. Und die alte, einst so gute, So genannte "Wünschelrute" Hängt als wesenloser Schlauch Unterm faltenreichen Bauch. Ihre Schwellung hat sich nach oben, Zur Prostata hin verschoben Und ist an dieser Stelle Keine reine Freudenquelle. Weiter unten, um es noch zu schildern, Fehlt es nicht an bunten Bildern: Von den Knien bis zu den Haxen Sind Krampfadern dir gewachsen. Borsten hast du an den Waden, Die auch deiner Schönheit schaden. Und die holde Weiblichkeit Wittert das und weiß Bescheid. Schmunzelnd kommt sie zu dem Schluss: "Der ist sittsam, weil er muss." Und da sagt so'n treuer Alter: "Bin ich nicht rüstig für mein Alter?" Wer es weiß, was ihm noch droht, Schießt sich vorher lieber selber tot. (unbekannt) -------------------- "Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied
wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen" (Mark Twain) ![]() |
|
|
|
|
| kristall |
Geschrieben am: 13.09.2007 - 22:39:15
|
|
Depressionen
Vorvorgestern war ich fröhlich, vorgestern hat sich's gegeben, gestern schlug ich Purzelbäume, heute will ich nicht mehr leben. Solch ein Zustand ist entsetzlich, mich und meine Umwelt quäl ich; doch er dauert nicht sehr lange: morgen bin ich wieder fröhlich ! (Heinz Erhardt) |
|
|
|
|
kati ![]() |
Geschrieben am: 14.09.2007 - 08:43:51
|
|
Die Bildzeitung
Willst Du das Zeitgescheh'n erfassen, dich bestens unterrichten lassen, dann kauf Dir statt 'ner Chesterfield, lieber "Fünfzig Pfennig"-Bild. Menschenmord im Schneegestöber, Rattengift in Gänseleber Flugzeugabsturz - 13 Tote, Rabe war der Unglücksbote. Einbruchsdiebstahl im WC, Schwein ertrank im Bodensee, Untermieter totgeschlagen, Täter floh im Kinderwagen. Zweieinhalb - Millionen Leser, von der Donau bis zu Weser, Vater, Mutter, Greis und Knabe warten auf die Bildauflage. Hund biss Kind aus Eifersucht, Raubmörder ergriff die Flucht, Greis ein Auge ausgeschlagen, Helmut Kohl, der hat's am Magen, Polizei verfolgt Sadist, Bauernlümmel warf mit Mist, Riesensummen unterschlagen, Kronjuwel im Mantelkragen. Hat der Leser dies erfahren, schlägt es ihm gleich auf den Magen jene Dinge die passieren, bringen ihn zum Phantasieren, hinter Zäunen, hinter Mauern, sind die Mörder die da lauern, um mit Messern, Dolch, Pistolen, ihn ins Traumland abzuholen; Doch am nächsten Morgen dann, schafft er Bild sich wieder an. Kind im Walde ausgesetzt, Amokläufer wird gehetzt, Liebespärchen nicht mehr sicher, aus dem Grabe kam Gekicher, Drohbrief an die Tür geklebt, nach dem Tode noch gelebt. Faruk nicht mehr aktuell, Ehedrama im Tunnel. Englands Frauen sind gut dran, kriegen Kinder ohne Mann; Von der Zeitung tropft das Blut, aber dennoch: Bild ist gut? (unbekannt) -------------------- "Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied
wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen" (Mark Twain) ![]() |
|
|
|
|
| Carlos |
Geschrieben am: 14.09.2007 - 09:44:48
|
|
|
|
| Nyx |
Geschrieben am: 14.09.2007 - 13:53:12
|
|
---
Bearbeitet von Nyx am 21.12.2007 - 17:59:42 |
|
|
|
|
Thema wird von 0 Benutzer(n) gelesen (0 Gäste und 0 Anonyme Benutzer)
0 Mitglieder:
Seiten: (7) [1] 2 3 ... Letzte » |
![]() ![]() ![]() |
Powered by Invision Power Board(U) v1.2 © 2003 IPS, Inc.
















